Fritz NAS – nur ein Werbegag…

Viele Fritzboxen haben die Möglichkeit über den USB-Anschluß eine externe Festplatte anzuschließen.
Geniale Sache – denkt man.

Die Einrichtung geht einfach im Register myfritz und die Freigabe des Festplatteninhalts geht schnell. Das Ergebnis ist jedoch enttäuschend.

Die Übertragungsrate der Fritzbox reicht nicht aus, um Fotos flüssig anzuzeigen. Das liegt an dem schwachen Prozessor der Fritzbox, dazu kommt dass USB und die NTFS-Datenträgerverwaltung deutlich mehr Rechenpower fordert als dies FAT32 forderte – aber wer will seine Festplatte noch auf FAT32 umformatieren?
Unter diesem Link kann man dies offiziell bei AVM nachlesen: Geringe Übertragungsgeschwindigkeit

Warten auf FritzNAS...

Warten auf FritzNAS…

Letztlich erreicht die Fritzbox NAS-Lösung bei mir 1-2MB/s Datenübertragung, mehr ist leider nicht drin.
Getestet habe ich dies übrigens mit der Fritzbox 7330 SL, die von 1&1 als Home-Server beworben wird. Tja – ist halt alles nur Werbung 😉

1 Kommentar

  1. Ein vernünftiges NAS System verwendet erst mal ein RAID System um einem Plattenausfall vorzubeugen. Dazu ist z.B. Raid1, Raid 5, Raid 6 oder Raid 10 geeignet. Zusätzlich sollte dann noch eine Hotspare Platte vorhanden sein. Und das Raid System muss dann auch über einen Benachrichtgungsweg verfügen um einen Plattendefekt auch zu melden. Viele der preiswerten (und auch weniger Preiswerten) Home-NAS Systeme können das nicht alles.

    Das alle diese Funktionen nicht in einer Fritz Box stecken ist eigentlich klar, dazu muss man nur mal den Preis anschauen und weis genau: das kann in dem Umfeld nix sein.

    Ein gescheites NAS hat immer eines sicher nicht: einen USB Anschluß

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